1. Alice


Auftragsarbeit für das Kresch Theater Krefeld, Premiere am 9.9.08

Preis als beste Darstellerin beim nordrhein-westfälischen Kinder- und Jugendtheatertreffen 2008.


Das Stück:

Wie in der berühmten Erzählung des Mathematikprofessors und Literaten Lewis Carroll folgt auch in dieser Version

das Mädchen ALICE dem Pfotenbanduhr tragenden Kaninchen. Dabei begegnet es einer sprechenden Wimper,

einem verschrobenen Hutmacher, dem Lächeln einer Katze. Sie alle leben in eigenen, vollkommen unvereinbaren Welten.

Worauf ALICE glaubte, sich verlassen zu können, was sie je über die Welt gelernt hat, zerfließt auf dieser Reise:

Sprache wird umgedeutet, Regeln gebrochen, Begriffe umdefiniert. Logik, Ordnung, Identität lösen sich auf.

Zwischen Tier und Mensch, Dingen und Verhältnissen, zeitlichen und räumlichen Dimensionen kommt es zu absurden,

komischen Auseinandersetzungen – und Vervielfältigungen.


Die Presse:

"Ein furioser Auftakt der Kresch-Spielzeit. Alice im Wunderland von Lewis Carroll heißt nach

der Bearbeitung durch Katja Hensel nur noch Alice, darf dafür aber das junge und ältere

Publikum zum Wundern und Lachen bringen, dass es 75 Minuten aus dem Staunen über die

kuriosen Einfälle kaum heraus kommt ... Zu empfehlen für Theaterfreunde jeden Alters,

die garantiert keinen pädagogisch gereckten Zeigefinger entdecken, die sich dafür aber

köstlich auf hohem Niveau unterhalten lassen können."

(Hans Dieter Peschken für die RP)


Alle Rechte beim Verlag für Kindertheater Weitendorf

  1. Lotte und Luis

nach dem Roman „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner

Koproduktion mit dem Jungen Schauspielhaus Düsseldorf


Luis ist neun und wohnt mit seinem Vater, dem Independent Musiker "Kapellmeister Palfy" in einemgroßen Mietshaus.

Lotte, ebenfalls neun, zieht mit ihrer allein erziehenden Mutter, einer chronisch überarbeiteten Modejournalistin,

auf der selben Etage ein. Ein Junge und ein Mädchen, die sich in nichts ähneln, außer der Überzeugung,

dass das andere Geschlecht eine nahezu überflüssige Erfindung ist. Zwei Kinder, deren Neugier und Mut so groß sind,

dass sie allen Überzeugungen zum Trotz sich anfreunden und die Rolle des jeweils anderen annehmen,

um das herbeizuführen, was sie sich sehnlichst wünschen: Mama, Papa, Bruder, Schwester. Eine heile Familie eben.


Regie: Rainer Holzapfel

Ausstattung: Birge Schöne

Musik und Sounddesign: Julia Kny

Text: Katja Hensel

Produktionsleitung: Oliver Spatz

Mit: Stefan Drücke und Katja Hensel


gefördert mit den Mitteln der Bezirksregierung Düsseldorf


Presse:

„Wahnsinnig komisch“ Neue Ruhrzeitung

„(Hensel & Helden) hat sich den Plot vom doppelten Lottchen gekrallt (...), auf gelungen neuzeitlich getrimmt

und unter der Regie von Rainer Holzapfel ziemlich anspruchsvoll präsentiert (...),

Komik mit Nachdenklichkeitssplittern - schön Erlanger Nachrichten

Der Weg zum glücklichen Ende ist turbulent, hat vergnügliche Szenen, bringt den Zuschauer zum Schmunzeln

und zum Nachdenken […] ein Theaterstück, das amüsiert und doch lange nachwirkt. WAZ – 8.12.09


nominiert für den Faust 2009 (Kategorie Kinder- und Jugendtheater)


  1. Trailer auf youtube

  1. A House full of Music


Musiktheater über John Cage für Kinder ab 5

Wiener Taschenoper, UA am 12.12.08 im Dschungel Wien

„Stella 09“, österreichischer Kinder- und Jugendtheaterpreis in der Kategorie „beste Idee/Konzept“


  1. www.taschenoper.at

schreiben > für Kinder

  1. [önf]- womit keine Zahl rechnet


Ein Haus mitten im Wald. Hier leben die Zahlen 0 bis 9 einigermaßen harmonisch miteinander.

Tagsüber fliegen sie zunächst durch die Köpfe der Schulkinder, damit diese rechnen lernen und später durch

alle anderen, damit die Uhrzeiten, Sonderpreise, Buslinien und Telefonnummern erfasst werden können.

Eines Morgens steht ein fremdes Zeichen im Fenster und behauptet, ebenfalls eine Zahl zu sein.

Sein Name: Önf.

Angst, Belustigung, Neugier und Ablehnung erfasst die Zahlengemeinschaft. Eine fremde Zahl wirft alle Sicherheiten

über den Haufen. Kann es das geben, eine bislang unbekannte Zahl? Ja, kann es. Mit Önf lässt sich rechnen,

das müssen bald alle erkennen, aber das macht die Situation nicht einfacher. Wer muss gehen? Was ändert sich

an der Reihenfolge? Wer steht morgen im Fenster? Ein Krumpf? Eine Hölke?


für Kinder ab 6 Jahren.

Entstanden im Rahmen des Stipendiums NAH DRAN in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrums

Deutschland und des Deutschen Literaturfonds, gefördert mit den Mitteln der Kulturstiftung des Bundes.

Vertreten durch den Verlag für Kindertheater Weitendorf